201509_01

Puuuh – kann ich Euch sagen… wieder einmal mehr bin ich sooo froh mein Baby zu tragen!

Am Sonntag war ich mit unserer Kleinsten in Paderborn. Dort habe ich nämlich an der Fortbildung  „Tragehilfenoptimierung“ des Tragenetzwerk e.V. teilgenommen. Und was soll ich sagen – ich habe unglaublich viel Neues und Innovatives mitnehmen können! Es war ein sehr lehrreicher und informativer Tag.

 

 

Die Heimfahrt war leider alles andere als entspannt.

 

Unser Baby hatte irgendwann einfach genug vom Tag und den vielen Eindrücken und wollte am liebsten sofort zu Hause ins gewohnte Bett. Das war durch unsere fast 3 stündige Heimreise natürlich nicht sofort möglich. So mussten wir immer und immer wieder Zwischenstopps machen, in denen ich sie beruhigt und zum Schlafen gebracht habe. Nach wenigen Minuten ist sie dann jedes Mal wieder wach geworden und hat geweint. Wieder Zwischenstopp. Nachdem das Stillen irgendwann nicht mehr reichte, um sie zu beruhigen band ich sie dann in eine Tragehilfe ein (Kleiner Tipp: immer eine Trage oder ein Tuch im Auto dabei haben!) und lief einige Runden mit ihr über den Autobahnrastplatz. Das war nach etlichen Zwischenstopps dann der Moment, wo sie endlich etwas tiefer einschlief und wir unsere mehrstündige Fahrt inklusive Stau (warum um alles in der Welt entsteht Sonntag spätabends plötzlich ohne Grund ein mehrere Kilometer andauernder Stau?!) endlich irgendwann doch beenden konnten. Seufz…

Aber nun noch kurz zum Inhalt der Fortbildung, um die es hier eigentlich gehen sollte. 😉

Die Inhalte:

 „Wie lässt sich das Beste aus vorhandenen, evtl. nicht optimalen Tragehilfen für das Eltern-Kind-Paar machen?“ und „Wie können Schwachstellen gängiger Tragehilfen ausgeglichen werden?“

 

Viele kennen das Problem: man kauft eine Trage (oder bekommt sie geschenkt) und irgendwie „sitzt“ es einfach nicht so richtig. Ich nenne hier jetzt bewusst keine Hersteller, denn das kann leider bei vielen Tragehilfen passieren – egal wie „gut“ oder teuer sie waren.

Deine Freundin schwärmt davon.
Der Hersteller verspricht Dir, dass sein produziertes „Teil“ sooo toll sei und garantiert von Geburt bis weißdergeierwieviel Kilo passt – und zwar jedem. Und dann? Es drückt hier, es zwackt da.
Dein Kind fühlt sich nicht wohl.
Dein Rücken tut weh.
Im schlimmsten Fall fällt vielleicht sogar Dein Kind halb raus.
Es ist frustrierend.
Eigentlich hast Du Dir das Tragen damit doch so praktisch und toll vorgestellt.
Und jetzt fühlt es sich einfach nicht gut an!

Und was nun? Wegschmeißen? Verkaufen? Wieder was Neues kaufen, von dem man nicht weiß ob es am Ende was taugt? Oder das Tragen gar ganz sein lassen?

Nein, bitte nicht!

Ich kann Euch sagen: aus den meisten Tragen können wir noch unglaublich viel für Euch raus holen! 

 

„Wie kann der kreative Einsatz von Tragehilfen in besonderen Situationen von Eltern oder Kind aussehen?“

 

Es gibt Situationen im Leben, auf die ist man nicht vorbereitet. Dein Kind benötigt eine spezielle Therapie und Du glaubst, dass das Tragen so unmöglich ist?

Oder DU möchtest eigentlich gerne Tragen – bist aber körperlich eingeschränkt?

Auch in solchen Fällen ist das Tragen sehr oft gut möglich und kann Euch Euren Alltag enorm erleichtern. Und das geht nicht nur mit Tuch. Auch eine Tragehilfe kann möglich sein.*

Genug der Worte, hier noch ein Paar Bilder für Euch:

thoptim02

Referentin im Einsatz

Ein groooßer Haufen an Tragehilfen

Eine optimierte Tragehilfe

Eine optimierte Tragehilfe

thoptim05

Mein Zertifikat

 

 

Wie immer gilt: Jedes Tragepaar ist unterschiedlich. 

 

Ihr braucht Hilfe?
Melde Dich bei mir. Wir finden eine Lösung.  😀

Deine Tragetante
Katrin

 

 

 

 

 

 

*Bitte immer unbedingt auch Euren behandelnden Arzt dabei zu Rate ziehen!

 

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